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Zahlungsmoral 2026: Warum professionelles Forderungsmanagement zum Wettbewerbsfaktor wird

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der letzten Jahre wirken nach. Auch 2026 stehen Unternehmen, Banken und Finanzdienstleister vor der Herausforderung, mit veränderten Zahlungsgewohnheiten umzugehen. Steigende Lebenshaltungskosten, höhere Zinsen und eine insgesamt gedämpfte Konjunktur beeinflussen die Zahlungsmoral nachhaltig, im B2B- wie auch im B2C-Bereich.

Verändertes Zahlungsverhalten als neue Realität

Zahlungsverzögerungen sind längst kein Randphänomen mehr. Unternehmen beobachten längere Zahlungsziele, häufigere Ratenvereinbarungen und eine steigende Zahl an Rückfragen zu offenen Forderungen. Dabei ist nicht immer Zahlungsunwilligkeit der Auslöser, oft fehlt schlicht die Liquidität zum Fälligkeitszeitpunkt bzw. werden Unternehmen oft als „Bank“ angesehen.

Prävention statt Eskalation

Vor diesem Hintergrund gewinnt präventives Forderungsmanagement weiter an Bedeutung. Frühwarnsysteme, frühzeitige und transparente Informationen und klar definierte Prozesse helfen, Zahlungsausfälle zu vermeiden, bevor sie entstehen. Forderungsmanagement beginnt damit nicht erst bei der Mahnung, sondern bereits auch bei Vertragsgestaltung, Rechnungslegung und Zahlungsabwicklung.

Unterschiede zwischen B2B und B2C

Während im B2B-Bereich zunehmend mit Liquiditätsengpässen und verlängerten Zahlungszielen zu rechnen ist, stehen im B2C-Segment viele Haushaltsbudgets weiterhin unter Druck. Beide Bereiche erfordern unterschiedliche Strategien, aber denselben professionellen Ansatz. Sachlich, lösungsorientiert und effizient!

Forderungsmanagement als Wettbewerbsfaktor

Unternehmen, die ihr Forderungsmanagement strategisch ausrichten, sichern nicht nur ihren Cashflow und somit ihre Liquidität, sondern stärken auch Kundenbeziehungen und ihre Reputation. Ein strukturierter, fairer und transparenter Umgang mit offenen Forderungen wirkt vertrauensbildend und unterscheidet professionelle Marktteilnehmer zunehmend vom Wettbewerb.

Fazit

Der Blick nach vorne zeigt, dass ein professionelles Forderungsmanagement auch 2026 ein zentraler Stabilitätsfaktor für Unternehmen bleiben wird. Zahlungsfähigkeit wird 2026 zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Forderungsmanagement ist damit kein reines Kosten- oder Inkassothema mehr, sondern ein integraler Bestandteil stabiler und nachhaltiger Geschäftsmodelle. Wer frühzeitig investiert, schafft Sicherheit, finanziell und partnerschaftlich.

Text: Creditreform Österreich
Foto: Adobe Stock - Natee Meepian

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