Fachbeiträge & Neuigkeiten
Hier finden Sie eine Übersicht unserer aktuellsten Veröffentlichungen.
Gerhard Weinhofer ist neuer Berufsgruppensprecher der Inkasso-Branche in der WKÖ
Nach 20 Jahren trat Rainer Kubicki nicht mehr zur Wahl an und leitete einen Wechsel an der Spitze der Interessensvertretung von über 200 Inkassoinstituten in der Wirtschaftskammer Österreich ein.
Bei der konstituierenden Sitzung des Berufsgruppenausschusses der Inkassoinstitute in der WKO setzte sich der neue Ausschuss erstmals nach der Wirtschaftskammerwahl zusammen. Auf der Tagesordnung stand vor allem die Wahl eines neuen Vorsitzenden und dessen Stellvertretern. Einstimmig zum Vorsitzenden und Berufsgruppensprecher wurde der 48-jährige Wiener Jurist Gerhard Weinhofer, der seit 20 Jahren in der Branche tätig und im Brotberuf Mitglied der Geschäftsleitung von Creditreform Österreich ist, gewählt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden Amelie Groß, Eigentümerin des Salzburger Familienunternehmens Inkasso Merkur GmbH und ehemalige Vizepräsidentin der WKO und Walter Strobl, Geschäftsführer der Linzer INKO Inkasso GmbH bestellt.
Für die kommenden fünf Jahre vertritt Gerhard Weinhofer nun die Interessen der österreichischen Inkassowirtschaft mit über 200 Unternehmen und ca. 1.600 Mitarbeitern. In der Wirtschaftskammer Wien ist Gerhard Weinhofer zudem Mitglied im Fachgruppenausschuss der Immobilien- und Vermögenstreuhänder und wurde dort ebenfalls zum Berufsgruppensprecher der Inkassoinstitute bestellt.
Weinhofer dankte Rainer Kubicki für seine zweijahrzehntelange arbeitsintensive und außerordentlich engagierte Tätigkeit als Berufsgruppensprecher. In dessen Zeit fiel u.a. die erstmalige Implementierung von Standes- und Ausübungsregeln für Inkassoinstitute. Damit setzte die Branche ein wichtiges Zeichen der Selbstregulierung für mehr Transparenz und Wohlverhalten auch im Sinn des Konsumentenschutzes.
Zur Bedeutung der Inkassoservices meint Gerhard Weinhofer: „In Zeiten großer wirtschaftlicher Herausforderungen sind Inkassoinstitute wichtige Dienstleister der (lieferanten-)kreditgebenden Unternehmen. Ein professionelles Forderungsmanagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensführung zur Stärkung der eigenen Krisenresistenz. Je schneller Unternehmen zu ihrem Geld kommen, desto besser für deren Liquidität und Bonität, und umso weniger insolvenzgefährdet sind sie.“
Volkswirtschaftlich betrachtet sind die Dienstleistungen der Inkassobranche für die österreichische Gesamtwirtschaft beträchtlich. So beträgt das jährliche neue Forderungsvolumen ca. 1,4 Mrd. Euro, welches betroffene Gläubiger - das sind jährlich rund 60.000 Unternehmen - bei Inkassoinstituten deponieren. Dieses jährlich neue Forderungsvolumen verteilt sich auf mehr als 1,6 Mio. neue einzelne Aufträge. Das Gesamtvolumen aller in der Inkassobranche verwalteten überfälligen Forderungen beträgt über 5,5 Mrd. Euro.
„Die österreichischen Inkassoinstitute stehen gerade in diesen schwierigen Zeiten an der Seite der österreichischen Unternehmen, um diese vor schädlichen Forderungsausfällen und damit einhergehenden Liquiditätssorgen zu schützen. Professionelles Inkasso sorgt für Liquidität und Krisenresistenz“, sagt Gerhard Weinhofer.
Text & Foto: Creditreform
Kontakt
Mag. Gerhard M. Weinhofer
Unternehmenskommunikation
Mitglied der Geschäftsleitung
