Verluste und Schäden durch Insolvenzen in Deutschland

Wie von Creditreform berichtet ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland 2018 weiter rückläufig gewesen. Mit 19.900 Unternehmensinsolvenzen wurde im vergangenen Jahr der niedrigste Wert seit 1994 (18.820 Fälle) registriert. Betroffen von Insolvenzen waren wieder zahlreiche Gläubiger und Arbeitnehmer. Geschätzt werden die Insolvenzschäden aufgrund von Unternehmensinsolvenzen auf 26,0 Mrd. Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (28,3 Mrd.Euro). 2017 war noch ein Zuwachs zu verzeichnen gewesen.

Die durchschnittliche Schadenssumme je Insolvenzfall für die privaten Insolvenzgläubiger – dazu zählen beispielsweise Banken, Lieferanten und sonstige Kreditgeber – beläuft sich auf 915.000 Euro und liegt somit unter dem Vorjahreswert (998.000 Euro). Ein höheres Schadensvolumen als im Vorjahr dürfte es vor allem bei Unternehmen mit der Rechtsform UG (haftungsbeschränkt) gegeben haben.

Tab.: Schäden durch Unternehmensinsolvenzen in Deutschland in Mrd. Euro

Da ein Teil der Forderungen von den Gläubigern verspätet oder gar nicht angezeigt werden, könnte die tatsächliche Schadenssumme im Sinne von Forderungsverlusten höher sein. Gleichzeitig können Gläubigerforderungen im Verlauf des Insolvenzverfahrens ganz oder teilweise doch noch befriedigt werden. In den meisten Fällen dürften die Gläubiger jedoch weitgehend leer ausgehen, wie einschlägige Untersuchungen zeigen.

Für Fragen zu Bonitätsauskünften über deutsche Unternehmen und zu Inkassofällen gegen Schuldner in Deutschland steht Ihnen Herr Christoph F. Tamegger, Verkaufsleiter Österreich unter c.tamegger@wien.creditreform.at oder 01/2186220 DW 220 jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

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