Investitionswille hat im österreichischen Mittelstand zugenommen

Dank der guten Konjunktur plant gut die Hälfte der von Creditreform zuletzt befragten österreichischen KMU (49,3 Prozent; Vorjahr: 38,4 Prozent), Geld für Maschinen und Ausrüstung in die Hand zu nehmen. Die Investitionsbereitschaft ist in allen vier Hauptwirtschaftsbereichen im Jahresverlauf gestiegen. Überdurchschnittlich hoch ist der Investitionswille in den Bereichen Verarbeitendes Gewerbe (57,9 Prozent; Vorjahr: 44,8 Prozent) und Dienstleistungen (55,5 Prozent; Vorjahr: 39,7 Prozent). Beim Handel wollen 42,9 Prozent der heimischen Betriebe in der nächsten Zeit investieren (Vorjahr: 35,0 Prozent) und beim Bau 37,0 Prozent (Vorjahr: 34,6 Prozent).

In erster Linie wollen die Mittelständler in Österreich Ersatz- (57,6 Prozent; Vorjahr: 64,3 Prozent) und Erweiterungsinvestitionen (56,4 Prozent; Vorjahr: 54,4 Prozent) tätigen. Bei 30,9 Prozent der Befragten (Vorjahr: 32,2 Prozent) will man in den nächsten Monaten in Rationalisierungsmaßnahmen investieren.

Mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmer, die 2018 ein Investitionsvorhaben umsetzen wollen, werden ihr Budget erhöhen (53,4 Prozent; Vorjahr: 63,2 Prozent). Ihr Investitionsvolumen verringern werden dagegen 11,5 Prozent der Befragten (Vorjahr: 7,6 Prozent). Investitionen im selben Umfang wie im Jahr zuvor wollen 35,0 Prozent der mittelständischen Betriebe tätigen (Vorjahr: 29,2 Prozent).

Quelle:

Creditreform Wirtschafts- und Konjunkturforschung, 2018

 

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