Investitionsbereitschaft in Österreich

Die derzeit schwächelnde Konjunktur hat sich bislang kaum auf die Investitionsfreude der heimischen Unternehmen ausgewirkt, die im Jahresvergleich nur leicht nachgelassen hat. In den nächsten Wochen möchte fast jeder zweite Befragte investieren (47,0 Prozent; Vorjahr: 49,3 Prozent). Überdurchschnittlich hoch ist die Investitionsbereitschaft beim Verarbeitenden Gewerbe (55,4 Prozent; Vorjahr: 57,9 Prozent) und beim Bau (50,0 Prozent; Vorjahr: 37,0 Prozent). Beim Bau hat im Gegensatz zu den übrigen Hauptwirtschaftsbereichen die Investitionsbereitschaft sogar zugenommen.

Mehr Ersatzinvestitionen geplant

In den kommenden Monaten wollen 61,8 Prozent der befragten Mittelständler in Österreich Ersatzinvestitionen tätigen (Vorjahr: 57,6 Prozent). An zweiter Stelle folgen Erweiterungsinvestitionen (58,2 Prozent; Vorjahr: 56,4 Prozent) und jeder dritte Betrieb plant in die Rationalisierung zu investieren (33,6 Prozent; Vorjahr: 30,9 Prozent).

Die meisten Ersatzinvestitionen will die Baubranche tätigen (75,8 Prozent; Vorjahr: 63,3 Prozent), während bei den Erweiterungsinvestitionen der Handel an erster Stelle steht (64,9 Prozent; Vorjahr: 65,0 Prozent) und bei den Rationalisierungsinvestitionen das Verarbeitende Gewerbe (50,0 Prozent; Vorjahr: 41,9 Prozent).

Der Anteil der Investitionswilligen, die ihr Budget erhöhen möchten, sank im Jahresvergleich von 53,4 Prozent auf 48,6 Prozent der Befragten. Zugenommen hat der Anteil der Betriebe, die im bisherigen Umfang investieren wollen, von 35,0 Prozent im Vorjahr auf derzeit 40,0 Prozent, während der Anteil derer, die ihr Investitionsbudget verkleinern möchten, mit 11,4 Prozent konstant (Vorjahr: 11,5 Prozent) blieb.

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