Eigenkapitalsituation in österreichischen Unternehmen

Die Ausstattung mit Eigenkapital ist immer ein wichtiges Indiz für die Krisenresistenz und die Liquidität von Unternehmen. So ist es erfreulich, dass die Entwicklung der Eigenkapitalsituation der mittelständischen Betriebe in Österreich in den letzten Jahren stabil geblieben ist. So liegt die Eigenkapitalausstattung aktuell bei 43,0 Prozent (Vorjahr: 42,9 Prozent) der Befragten über 30,0 Prozent (im Verhältnis zur Bilanzsumme). Unterkapitalisiert sind dagegen 21,5 Prozent der österreichischen Mittelstandsunternehmen (Vorjahr: 22,8 Prozent)

Besonders viele Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes sind ausreichend kapitalisiert (54,7 Prozent; Vorjahr: 54,0 Prozent). Das zweitbeste Ergebnis erzielte der Handel mit einem Anteil von 42,9 Prozent (Vorjahr: 47,8 Prozent). Eine dünne Kapitaldecke von unter zehn Prozent weisen besonders viele Betriebe der Dienstleistungsbranche auf (28,4 Prozent; Vorjahr: 37,3 Prozent). Auch bei der Bauwirtschaft ist dieser Anteil recht hoch: Hier beträgt der Eigenkapitalanteil bei jedem vierten Unternehmen (24,0 Prozent; Vorjahr: 28,9 Prozent) weniger als zehn Prozent der Bilanzsumme.

Tab. 1: Höhe des Eigenkapitals

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