Effiziente Insolvenzvertretung in Österreich - Unterschiede zu Deutschland

  Insolvenzverfahren - einzigartig in Österreich

Creditreform Österreich ist seit 2006 ein vom österreichischen Bundesminister für Justiz staatlich bevorrechteter Gläubigerschutzverband gemäß § 266 IO. Diese Institution der österreichischen Insolvenzordnung ist weltweit einmalig und ermöglicht es Creditreform, auch deutsche Unternehmen als Gläubiger in österreichischen Insolvenzverfahren umfassend zu vertreten. Als Gläubigerschutzverband ist es die Aufgabe, Insolvenzgerichte und Insolvenzverwalter bei der effizienten Abwicklung von Insolvenzverfahren zu unterstützen.

 

  Schnelle und umfassende Information und Beratung

Creditreform erhält direkt vom Insolvenzverwalter alle Informationen und verschickt dann umgehend einen Bericht an die betroffenen Gläubiger: welches österreichische Unternehmen insolvent ist, welche Gründe dafür vorliegen, wie die Vermögenssituation und damit eine zu erzielende Quote einzuschätzen ist, ob eine Sanierung und Weiterführung des schuldnerischen Unternehmens geplant ist u.v.m. Weitere Informationen erhalten Gläubiger von unseren Insolvenzexperten über die Insolvenz-Hotline: +43-1-2186220-600.

  Professionelle Vertretung durch eigene österreichische Insolvenzrechtsexperten

Creditreform deckt sämtliche Landes- und Bezirksgerichte mit eigenen Juristen ab. Die Anmeldung der Insolvenzforderung des Gläubigers erfolgt fristgerecht und sicher mittels des standardisierten Elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) direkt beim zuständigen Insolvenzgericht. Creditreform fungiert als inländischer Zustellbevollmächtigter des Gläubigers, sodass kein Rechtsanwalt beschäftigt werden muss. Vorab prüft Creditreform das Vorhandensein aller nötigen Unterlagen und ob Aus- und Absonderungsrechte (Eigentumsvorbehalt, Pfandrechte) geltend zu machen sind. Unsere Insolvenzrechtsexperten besuchen sämtliche Tagsatzungen im Lauf des Insolvenzverfahrens und berichten tagesaktuell über den Verfahrensstand. Nach Beendigung des Insolvenzverfahrens werden Zahlungseingänge überwacht und im Verzugsfall gemahnt. Eingehende Quoten werden umgehend an den Gläubiger überwiesen.

  Verhandlungsstärke durch die Bündelung vieler Gläubiger

Durch die jahrelange Erfahrung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Insolvenzrichtern und –verwaltern kann Creditreform unbürokratisch im Fall von Forderungsbestreitungen Gläubigerrechte durchsetzen. Dabei hilft auch, dass Creditreform nicht nur einzelne Gläubiger, sondern meistens eine Vielzahl an Unternehmen vertritt und somit – auch im Einzelfall – eine größere Verhandlungsstärke hat. Im Fall eines Sanierungsplanes (Mindestquote 20% binnen zwei Jahren) prüft Creditreform die Angemessenheit und Erfüllbarkeit der Quote und stimmt im Namen der Gläubiger weisungsgemäß ab.

  Höhere Quote & kürzeres Verfahren in Österreich

Im Unterschied zu Deutschland, wo die Quote bei rund 5% liegt, beträgt die durchschnittliche Quote in Österreich bei Firmeninsolvenzen rund 11%, bei Privatinsolvenzen bei ca. 25%. Mehr als 1/3 aller Insolvenzverfahren sind s.g. Sanierungsverfahren, die zumindest mit einer Quote von 20% abgeschlossen werden. Auch die Verfahrensdauer ist deutlich kürzer als in Deutschland: Konkurse werden in 1 bis 1½ Jahren, Sanierungsverfahren in 90 bis 120 Tagen (!) nach Insolvenzeröffnung abgeschlossen.

Ihre Vorteile
  • Verhandlungsstärke durch Interessensbündelung.
  • Höhere Quoten, schnellere Verfahren als in Deutschland
  • Evidenzhaltung der Anmeldefrist, kein Fristversäumnis!
  • Besuch aller Tagsatzungen
  • Aktuelle Berichte über alle Verfahrensänderungen durch Ihren persönlichen Insolvenzexperten
  • Klärung von bestrittenen/angefochtenen Forderungen
  • Prüfung der Sanierungspläne auf Angemessenheit der Quote

 

 

 

© 2019 Creditreform Wirtschaftsauskunftei Kubicki KG, Österreichischer Verband Creditreform

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